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Sag: ist das nicht ein wunderliches Leid: um fremde Menschen trauern, die nicht leben, und über die Dinge, die sich nie begeben, voll Sehnsucht träumen in der Einsamkeit? Geheimnis, dessen Sinn ich nie verstand: sich über Worte atemlos zu neigen und zu vernehmen in gespanntem Schweigen, was einer dachte, träumte und empfand. Wenn dann die letzte Zeile still verrinnt, sich weit zurück im weichen Sessel lehnen, die Arme breiten, lächeln unter Tränen und wieder müßig blättern wie ein Kind. Und stundenlang wie tief im Nebel gehn und Verse summen, die wie Glocken läuten, die tiefstes Glück und tiefstes Leid bedeuten und dennoch langsam in den Wind verweh'n. |
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